Die Schulwiese bleibt der Schule erhalten und wird ins Gebäude eingewoben. Die Landschaft zieht sich durch das EG und wird um vertiefte und abgetreppte Bereiche erweitert. Die Eingangsebene wird zum fließenden Raum, der sich in der Natur durch nutzbare Freibereiche fortsetzt.

Räumlich erweitert sich die Schullandschaft bis zur historischen Gartenmauer im Norden. Die Südseite bietet dem Passanten Einblick in eine zukunftsfähige, moderne Lernlandschaft. Die Schule wird zum Ort des Leben und Lernens. Die Aula und die Erschließungszonen bieten Platz für Zuseher der Turnhalle und des Gymnastikbereichs. Das Erdgeschoss wird somit für Schulfeste und Veranstaltungen flexibel nutzbar.

Das Obergeschoss nimmt die Bewegung der Wiese auf. Die Cluster sind durch sehr leicht geneigte Übergange mit der zentralgelegenen Lern- und Spielstraße verbunden. Diese subtile Variation der Höhen der Schulklassen im oberen Geschoß lädt die Schüler unmerklich zum Spielen ein. In der mittig gelegenen, ca. 8 Meter breiten Lernstraße entstehen durch die Südterrassen und die grünen Zwischenräume spannende Nischen zum Verweilen.

Geschützte und beschattete Gartenklassen und Spielplätze sind von den Clustern aus und im Eingangsniveau niederschwellig zugänglich und laden zum häufigen Verweilen im Freien ein. Beide Schultypen befinden sich schon jetzt auf gleicher Ebene unter einem gemeinsamen Dach. Die flache Bebauform sorgt für lichtdurchflutete Räume. Am Weg wird die „Gartenschule“ in der Landschaft räumlich erlebbar. Sichtverbindungen im Haus verstärken den integrativen Anspruch der Schule.

credits

architect: Daniel Fügenschuh  |  team: Daniel Fügenschuh, Maja Kenda  |  collaborator: Sonaar  |  client: Unknown  |  status: Competition (2014)  |  clasification: honour mention  |  location: Hall in Tirol, Austria  |  climate: Continental, Temperate  |  material: wood  |  environment: Urban  |  visualizer: Studio  |  scale: large  |  types: administrative center, city hall, institutional  |  views: 1.477