• Krematorium Hörnli

  • 1694-WAL-BSL.CH-2012
  • by Waldrap

Es soll ein charaktervoller, eigenständiger Bau entstehen, der durch seine Gestaltung den hohen Anforderungen an Pietät und Würde gerecht wird. Die Setzung des neuen Volumens für das Krematorium ermöglicht, sich der vorgefundenen Symmetrie der bestehenden Bauten anzuschließen, indem das Gebäude so positioniert wird, dass die Achse des Hirtenweg aufgenommen und südseitig des Krematoriums weitergeführt wird. Das neue Volumen tritt auf der Ostseite zur Lindenallee als eingeschossiger Baukörper in Erscheinung und harmoniert in seiner Proportion ausgezeichnet mir der bestehenden Baute. Der Niveauunterschied zum Anlieferungshof ermöglicht einige der Räume im Untergeschoss dennoch mit natürlichem Licht zu versehen.

Der architektonische Ausdruck des Gebäudes mit seinen Arkaden ergibt zusammen mit den Bäumen der Parkanlage ein Spiel von Licht und Schatten, von Weite und Geborgenheit die unabhängig von Religion agiert. Durch die Gestaltung des hohen, lichtdurchfluteten Hauptraums im Innern des Gebäudes kann die Anforderung an optimale Arbeitsplätze für die Mitarbeitenden des Krematoriums erfüllt werden. Und einen Raum geschaffen werden, der es erlaubt Angehörigen aller Religionen Abschied zu nehmen. Die Belichtung über Tageslicht und der Ausblick in die außerordentlich schöne Gartenanlage ermöglicht es Jahres- und Tageszeiten unmittelbar zu erleben.

credits

architect: Waldrap  |  team: Renate Walter, Sebastian Lippok  |  client: Canton of Basel  |  status: Competition (2012)  |  competition: Krematorium Hörnli  |  location: Basel, Switzerland (47.564588, 7.640029)  |  climate: Continental, Temperate  |  material: concrete  |  environment: Park  |  visualizer: Studio  |  scale: medium  |  types: religious, religious center  |  views: 4.379

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