Das Haus basiert auf einer ebenso einfachen als auch logischen Grundstruktur aus Holz. Die Wahl einer Holzstruktur schafft eine klare Abgrenzung zu den grossmassstäblichen Messebauten aus Stahl und fügt sich selbstverständlich in den Landhof ein.

Das neue Haus ist ein schmaler und langgezogene Körper, eine archaische und begehbare Struktur, die spielerisch und atmosphärisch auf den Ort und die Nutzer eingeht. Das Gebäude ist ein System bestehend aus einer festen Struktur aus Träger und Ständer, und beweglichen dazwischen liegenden Feldern. Durch Bewegen einzelner Teile durchläuft die Struktur Verwandlungen abgestimmt auf tages-, jahreszeitliche und klimatische Verhältnisse. Die verstellbaren Wandfelder  können so den jeweiligen Bedürfnissen nach Austausch, Veränderung und Intimität entsprechend in unterschiedliche Positionen gebracht werden. Dabei wird die Gestalt verändert und steht im stetigen Wechsel.

credits

architect: Reuter Raeber  |  team: Patrick Reuter, Lukas Raeber  |  status: Competition (2013)  |  landscape: Westpol Landschaftsarchitektur, Rapp Arcoplan, Thomas Stegmaier  |  visualizer: Studio  |  scale: medium  |  types: cultural, pavilion  |  views: 1.691