Das neue Schulhaus tritt als eigenständiger und selbstbewusster Baukörper in Erscheinung ohne in Konkurrenz zu der bestehenden denkmalgeschützten Schulanlage zu stehen. Das äussere Erscheinungsbild der Schule ist geprägt von der horizontalen Gliederung.

Die Fassadenbänder zeichnen die Umrisse des Volumens nach und gliedern den Baukörper in der Vertikalen. Die Geschosse werden dadurch klar lesbar und es wird eine für die Kinder angepasste Massstäblichkeit erreicht.

Die Fassadenbänder bestehen aus Lichtwellplatten (Scobalit) und werden beidseitig durch ein Aluminiumprofil gefasst. Die Holzmetallfenster sind aus natureloxiertem Aluminium. Die eher kühlen industriellen Materialien der Fassadenhaut stehen im spannungsvollen Kontrast zur hölzernen sichtbaren Tragstruktur im Inneren.

Die unterschiedlichen Fassaden- und Terrasseneinschnitte modellieren das Volumen und schaffen einen fliessenden Übergang zwischen innen und aussen.

Die klare strukturelle Gliederung des Baukörpers und die Materialisierung der Fassadenhaut prägen den Ausdruck des neuen Schulhauses. Es entsteht ein spannungsvoller Baukörper mit individuellem Charakter einer kreativen Lernwerkstatt.

credits

architect: Rafael Schmid Architekten  |  collaborator: Walt Galmarini AG  |  client: Bern City Council  |  status: Competition (2020)  |  clasification: 1 rang  |  location: Bern, Switzerland  |  climate: Continental, Temperate  |  material: wood  |  environment: Urban  |  visualizer: Studio  |  budget: 40.000.000 €  |  scale: 8.000 m2 medium  |  ratio: 5.000,00 €/m2  |  types: education, school  |  views: 624