Scuola elementare e palestra Oris
1554-LAR-IT-2015
Architects: Larchs, Gabriele Rivolta, Basement15, Maurizia Molteni
Client: Provincia autonoma di Bolzano
Status: Competition (2015)
Clasification: 2 prize
Location: Lasa, Italy
Climate: Oceanic / maritime, Temperate
Materials: Concrete, Wood, Glass
Environment: Urban
Visualizer: Studio
Budget: 2.835.000 €
Scale: 1.261 ㎡ Medium
Ratio: 2.248,22 €/㎡
Types: Education, School

Die neue Grundschule liegt senkrecht zu dem Kindergarten. Die zwei Gebäude bilden ein einheitliches Schulgelände, das von den zwei Gärten verbunden ist. Die zwei benachbarten Gärten werden zu Ort der Begegnung zwischen Generationen.

Die Parkplätze sind funktionell konzipiert. Diejenigen, die südlich zu der Grundschule und nördlich zum Kindergarten sind, werden von dem Personal beider Einrichtungen benutzt. Ein Teil des befestigten oberen Areals bleibt leer und wird als Betätigungsraum oder bei größtem Andrang benutzt.

Das Gebäude, das am Apfelgarten liegt, lässt den Raum an der Straße frei und bildet einen neuen kleinen öffentlichen Raum. Die weitesten Teile des Tanaserwegs dienen als Orte der Sozialisierung und der Ruhe auf der Weg nach der Schule. Das neue Gebäude integriert sich in die Orographie des Geländes, denn es passt gut zu den Linien und minimiert die Veränderungen der Landschaft.

Das Projekt besteht aus einem klaren, festen und präzisen Volumen. Die Turnhalle ist zum Teil unterirdisch und zum Teil taucht auf der Oberfläche auf, auf der Kote des neuen Platzes. Die oberirdischen Fassaden sind sehr transparent und lassen die Landschaft erkennen. Die Durchsichtigkeit der Fronten ermöglicht, den Spielplatz durch das natürliche Tageslicht zu beleuchten.

Man tritt in die Turnhalle durch einen externen, gut sichtbaren Zugang ein, der sich auf der Kote des Platzes befindet. Die Schule wird dagegen durch den Garten erreicht, der sich auf einer höheren Kote befindet, wie der Garten des Kindergartens.

Die Schule besteht aus zwei Stöcke und hält, was ihrer Größe anbelangt, die gleiche Kompaktheit wie die Turnhalle. Das ermöglicht auch, das Graben zu optimieren. Auf der Höhe des Eingangs der Schule, die man durch eine Laube erreicht, befinden sich die Verwaltungsräume, die zwei Fachunterrichtsräume und auch ein Teil der Sanitärräume. Die Treppe, die in der Halle deutlich erkennbar ist, ermöglicht, den oberen Stock zu erreichen. Dort befinden sich die Lehrräume. Die Treppe ist nicht nur ein funktionelles Verbindungselement, sondern auch ein Element, das den Raum orientiert und bestimmt. Im ersten Stock der Schule befinden sich die Normalklassen, die Gruppenräume, die Pausenfläche und die Sanitärräume.

Nach einer Konzeption nach ökologischer Grundsätze garantieren die Räume ideale Umwelt- und Belichtungsbedingungen und ermöglichen die Wechselwirkung zwischen Umwelt – Raum und Mensch.

Collaborator: Federico Marani | Post date: 07/06/2016 | Views: 2.609