Die lockere Bebauungsstruktur in Ruopigen setzt sich aus hohen Bauten unterschiedlicher Nutzungen zusammen, die in grosszügige Grünräume eingebettet sind. Das neue Stadtarchiv wird in die öffentliche Grünanlage des Luzerner Stadtteils eingefügt und bildet eine Fortsetzung des modernistischen Städtebaus.

In der Materialisierung und der Ausbildung der Fassade wird die Funktion des Gebäudes als Archiv widerspiegelt: Die wechselseitig konkaven und konvexen Krümmungen der übereinanderliegenden Geschosse erzielen den Eindruck gestapelter Bücher. Massive Wände aus Dämmbeton, die als thermische Masse für die Klimatisierung der Magazinräume eingesetzt werden, verstärken die monolithische Wirkung des Baukörpers.

Um die Anforderungen an konstante klimatische Bedingungen zu erfüllen, sind die Geschosse des Magazins, ähnlich einem traditionellen Kornspeicher, vom Boden abgehoben. Dadurch ist das Archiv vor äusseren Einflüssen wie Hochwasser geschützt.

credits

architect: Matei Manaila  |  status: Competition (2011)  |  competition: Neubau Stadtarchiv Luzern  |  clasification: selected  |  visualizer: Studio  |  scale: medium  |  types: archive, institutional  |  views: 1.280

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Enzmann Fischer | Matei Manaila